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Reizdarm
Bauchkrämpfe? Verstopfung? Durchfall?
Aber vielleicht auch Blähungen, Völlegefühl, ein sehr häufiges "aufs Klo müssen aber nicht können" oder das Gefühl, dass Sie bei Stuhldrang Ihren Darm nicht vollständig entleeren können? Verbessern sich Ihre Beschwerden nach dem Stuhlgang oder dem Abgang von Darmgasen? Oder verstärken sich die Beschwerden zu "Stresszeiten" oder nach großen Mahlzeiten?
Wenn Sie jetzt einige Male mit dem Kopf genickt und "Ja" gedacht haben, dann könnte es sich um einen Reizdarm handeln, der Ihr Leben so kompliziert und leider auch schmerzhaft gestaltet.
Reizdarm?
Ein Reizdarm ist eine Störung der (Dick-)Darmfunktion und ist vorwiegend durch die oben aufgezählten Symptome charakterisiert. Schuld ist nach dem letzten Stand der Wissenschaft das sehr komplexe Nervensystem, das die Verdauung und Ausscheidung regelt. Beim Reizdarm sind die Nerven in der Darmwand viel empfindlicher und reagieren überschießend auf ganz normale Reize wie etwa die Füllung mit Speisebrei, Stress oder emotionale Probleme. In der Folge führen diese Verstärker zu einer Störung der Muskelbewegungen im Darm – entweder zu einem plötzlichen Anhalten (Verstopfung!) oder viel zu heftigen Darmbewegungen (Durchfall!).
Ist der Reizdarm eine schwere Erkrankung?
Leider kann ein Reizdarm so unangenehm sein und so heftige Schmerzen verursachen, dass die Lebensqualität stark eingeschränkt, ja der Tagesablauf völlig auf die Stuhlprobleme ausgerichtet wird. Aber keine Angst!
Beim Reizdarm handelt es sich trotz der unangenehmen Beschwerden um eine gutartige Erkrankung, die auch nach langer Zeit nicht zu bleibenden Veränderungen im Darm führt. Ebenso entsteht auch kein höheres Risiko einer Darmentzündung oder einer Krebserkrankung.
Jedoch:
Wenn Sie solche Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Traktes haben, müssen Sie diese auf jeden Fall von einem Arzt abklären lassen. Findet er trotz umfassender Untersuchungen keine Ursache für Ihre Beschwerden, dann könnte es sich um einen Reizdarm handeln.
Was kann man dagegen tun?
Der erste Schritt könnte zum Beispiel die Anforderung der Gratis-Broschüre "Kampf dem Darm-Krampf" sein. Hier erhalten Sie umfassende Information über den Reizdarm, die Symptome, die Auslöser, die Therapie, und vieles mehr.
Internationale Studien sprechen von bis zu 25% der Erwachsenen, die von dieser Erkrankung betroffen sind.
Nun hat sich auch in Österreich eine Gruppe engagierter Patienten zusammengefunden, die als Patienteninitiative über den Reizdarm aufklären und Tabus brechen möchte, sowie auch den Kontakt zwischen Patient – Arzt – Wissenschaft verbessern möchte. Hier nimmt man Ihre Sorgen ernst und versucht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen!